Nach bisheriger Rechtssprechung wurden eigenes Einkommen des unterhaltsberechtigten volljährigen Kindes und das für dieses Kind gezahlte Kindergeld bei Berechnung des Unterhaltes auch dann nur anteilig zu Gunsten des unterhaltsberechtigten Elternteils berücksichtigt, wenn der andere Elternteil keinen Unterhalt zahlen musste oder konnte.

Diese Rechtssprechung hat der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung vom 26.10.2005 - AZ: XII ZR 34/03 - aufgegeben.

Der Bundesgerichtshof hat in mittlerweile fünf Urteilen seine seit Anfang 2004 begründeten Ansätze für die Beurteilung von Eheverträgen bestätigt und verfeinert.
Danach besteht zwar grundsätzlich auch beim Abschluss von Eheverträgen Vertragsfreiheit. Evident einseitige oder unzumutbare Regelungen in Eheverträgen seien jedoch zu korrigieren.

Am 21. Janaur 2006 wurde der Verein "Niedersächsisches Anwaltsschiedsgericht für Erbrecht e. V." gegründet. Er ist Träger eines Schiedsgericht für Erbsachen. Mitglieder des Vereins sind im Erbrecht spezialisierte Anwälte.Es ist ein Angebot für streitende Parteien, Erbstreitigkeiten ausserhalb der staatlichen Gerichtsbarkeit schnell, kompetent und zu kalkulierbaren und vorher feststehenden Kosten abschliessend zu regeln.

RA Bernhard Lott wurde zum 2. Vorsitzenden dieses Vereins gewählt. Er steht für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Immer wieder streiten Makler und Interessent über die Frage, ob ein Maklervertrag mit Provisionsverpflichtung geschlossen wurde, wenn es keine schriftliche Vereinbarung gibt. Nur eine Kontaktaufnahme des Kunden zum Makler reicht nicht aus. So entschied der BGH am 22.09.2005 (NJW 2005, S. 3379). Provisionspflicht entsteht danach nur dann, wenn der Kontakt suchende Kunde einen (Such)Auftrag an den Makler erteilt. Lediglich die Reaktion auf ein Inserat des Maklers reicht nicht aus, weil der Makler dies im Interesse des potentiellen Verkäufers geschaltet haben kann. Eine darauf gerichtete Rückfrage des Interessenten reicht für den Vertragsschuss nicht aus.
Eine Tageszeitung hatte in Wort und Bild darüber berichtet, dass Ernst August von Hannover im Juni 2003 von der französischen Polizei mit einer Geschwindigkeit von 211 km/h bei erlaubten 130 km/h angehalten und deswegen später zu einer namhaften Geldbuße und einem Fahrverbot verurteilt worden war.

Durch diese Berichterstattung sah sich der Welfenprinz in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt und verklagte den Verleger der Zeitung.

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