Unabhängig von der Verpflichtung eines Geschäftsführers, den Insolvenzantrag innerhalb bestimmter Fristen beim Vorliegen der Voraussetzungen zu stellen, trifft ihn eine sog. Masseerhaltungsfrist unmittelbar mit Eintritt der Insolvenzreife. Dieser Pflicht zuwider handelt der Geschäftsführer, wenn er aktiv Zahlungen zu Lasten der Masse leistet bzw. wenn er veranlasst oder auch nur hinnimmt, dass auf ein im Soll geführtes Bankkonto der Gesellschaft Zahlungen von Gesellschaftsschuldnern eingehen. Einer daraus entstehenden Haftung, nämlich persönlichen Haftung, kann der Geschäftsführer entgehen, wenn er unmittelbar nach Eintritt der Insolvenzreife die Gesellschaftsschuldner dahingehend informiert, dass etwaige Zahlungen nur noch auf ein bei einer anderen Bank geführtes, ggf. neu einzurichtendes Konto, einzugehen haben (vgl. BGH in einem Urteil vom 26.03.2007 in NZG 2007, S. 462).

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