Lärmbelästigungen

Lärmbelästigungen zwischen zwei Wohnungseigentumseinheiten können den nachbarlichen Frieden erheblich stören. So kann z. B. die Verlegung von Installationsrohren innerhalb einer Wohn-Einheit akustische Auswirkungen auf die Nachbareinheit haben. § 14 WEG bestimmt in solchen Fällen, dass einem anderen Wohnungseigentümer über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinaus kein Nachteil erwachsen dürfe. Mit der Frage, wo da die Grenze bei Rohrinstallationsarbeiten zu ziehen ist, musste sich das OLG Frankfurt beschäftigen. Dabei stellte das Gericht entscheidend auf die Einhaltung der DIN-Normen für den Schallschutz im Hochbau ab, die regelmäßig eine auf Lärmbelästigung gestützte erhebliche Beeinträchtigung im Sinne von § 14 Nr. 1 WEG ausschließe. Dies gelte jedenfalls, wenn Heizungsrohre unter Putz verlegt würde. Wenn derartige Fehler passieren, ist der jeweilige Wohnungseigentümer zur Beseitigung verpflichtet und kann dafür den beauftragten Handwerker auf Nacherfüllung in Anspruch nehmen. Beschluss v. 27. 3. 2006, Az. 20 W 204/03.

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