Fluggastrechte bei Übernahme des Fluges durch ein Dritt-Unternehmen

Der Bundesgerichtshof hat am 13.09.2017 entschieden, dass der Anspruch auf Ausgleichsleistung nach der Fluggastrechteverordnung beispielsweise bei Flugverspätungennicht gegenüber der Airline, dessen Flugzeug und Besatzung aufgrund einer "Wet-Lease-Vereinbarung" eingesetzt wurden, geltend zu machen ist, sondern gegenüber der Airline, bei der der Fluggast den Flug gebucht hat. Wet-Lease bezeichnet insofern die Miete eines Flugzeugs einschließlich Cockpit-Crew, Kabinenpersonal, Wartung und Versicherung von einer anderen Airline. Nach diesem Prinzip wird heutzutage insbesondere aufgrund des Zusammenschlusses verschiedener Airlines unter einer Dachgesellschaft verfahren. Der BGH hat nunmehr klar gestellt: Bei Flugverspätungen ist grundsätzlich die Airline bei der der Flug gebucht wurde, der richtige Ansprechpartner zur Geltendmachung von Ausgleichsansprüchen. Dies verhindert, dass die geschädigten Fluggäste im zweifel Ansprüche gegen ausländische Airlines geltend machen müssen und stärkt so die Verbraucherrechte in Deutschland.

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