70. Deutscher Juristentag in Hannover - Gesellschaftsrecht

Anlässlich des DJT sind verschiedene Themen erörtert worden, u. a. auch die Haftung von Organen in Aufsichtsräten, GmbH´s, vornehmlichen Kreditinstituten. Organe sind dabei die Vorstände und Aufsichtsräte. Es zeigt sich die verstärkt auftretende Problematik, dass Vorstände, vornehmlich Aktiengesellschaften, auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, sei es von den Gesellschaftern, sei es durch die Gesellschaft (dem Arbeitgeber) nach Beschlussfassung im Aufsichtsrat. Die gleiche Problematik trifft Genossenschaften und andere Vereinigungen. In diesem Zusammenhang beleuchtet die Rechtsprechung verstärkt die Problematik, dass Aufsichtsräte möglicherweise auf die Inanspruchnahme von Vorständen verzichten und sich hierdurch wiederum schadensersatzpflichtig machen. Die auch von uns beobachte Erfahrung, dass man mit guten Argumenten im Interesse der Gesellschaft und allen Beteiligten, auch aus Kostengesichtspunkten, zu der Entscheidung gelangen kann, das handelnde Organ nicht in Anspruch zu nehmen, ist eine Entscheidung, die im Vorfeld, und nicht im Zuge eine Prozesses, getroffen werden sollte. Die Argumente werden im Zuge prozessualer Auseinandersetzungen nicht besser und werden mit zunehmender Prozessdauer kaum transparent darzustellen sein.

Gerade bei GmbH-Geschäftsführern ist deshalb auch bei Anstellungsverträgen darauf zu achten, dass eine Haftung, wenn sie denn einmal eintreten sollte, summenmäßig begrenzt wird (Stichwort auch: D&O Versicherung).

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